Hansahood

Hansahood

7.-12. Juni / täglich von 13-21 Uhr / Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche + andere Orte im Hansaviertel
13.6., 15 Uhr: öffentlicher, performativer Rundgang, Start- und Endpunkt: Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche
Inmitten der ausklingenden zweiten Infektionswelle interveniert die französisch-deutsche Künstlerinnengruppe shifts. Art in movement in diesem urbanen Raum. Architektinnen, Landschaftsplanerinnen, Autorinnen, Tänzerinnen und weitere Künstlerinnen haben sich in den letzten Monaten mit der Geschichte des Viertels, seinen Bewohnerinnen und seinen sozialen Strukturen beschäftigt. Im Juni und August bespielen sie mit einer Reihe von künstlerischen Interventionen die Räume zwischen den Häusern, zwischen Natur und Architektur. Und auch zwischen den Menschen, ihren Bewegungen und Handlungen. Acht temporäre Installationen, von Architekten gebaut, flechten ein Netz an Blick- und Sinnbeziehungen durch das Viertel. Hier entstehen Orte des Verweilens und der Begegnung, Treffpunkte für gemeinsame Hood-Erkundungen. Wie Pilze es tun - die unsichtbar unter der Erde miteinander verbunden sind - so entsteht ein Netzwerk zwischen Kirche und Bibliothek, zwischen Hansaplatz und Akademie der Künste, zwischen interessierten Bewohnerinnen des Viertels, die an dieser Choreographie einer “Sozialen Plastik” mitwirken wollen und den beteiligten Künstlerinnen.
In der ersten Juniwoche startet das Künstlerinnenkollektiv von der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche aus, die als Partnerin des Projektes gleichermaßen an der Öffnung gemeinschaftlich gestalteter Räume interessiert ist, ins Viertel.
Hier klappert eine Schreibmaschine an einem Tisch. Auf dem Papier erscheint, was sonst verborgen bleibt. Dort sucht ein Tänzer nach dem Bewegungssinn des Regenwurms. Was erzählt er vom Leben unter Tage? Eine Tänzerin schreitet Grundstücksgrenzen ab. Anderswo entsteht ein temporärer Garten, und Autorinnen sammeln Erzählungen vor Ort – von Bewohnerinnen, Passantinnen oder Heimatlosen.
 
Die Gruppe shifts. Art in movement hat ihren Zweitsitz im französischen Le Havre. Nach dem Krieg vollständig zerstört, wurde dieser Ort neu aufgebaut und ist heute Weltkulturerbe der klassischen Architektur-Moderne. Dort hat die Gruppe in den letzten Jahren mit ihren urbanen Interventionen für Aufsehen gesorgt. Nun kollaboriert sie für das Projekt im Hansaviertel mit der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche, der Hansabibliothek, der Anwohner
inneninitiative Neue Mitte Hansaplatz, der Akademie der Künste sowie einer Reihe von Trägern für soziale Arbeit.
 
produktion shifts.Art in movement
gefördert vom Fonds Darstellender Künste aus den Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und von Direction Régionale des Affaires Culturelles de Haute-Normandie, la Région Haute-Normandie.
TEAM:
Künstlerische Leitung shifts.Art in movement: David Brandstätter und Malgven Gerbes
Performance/ NetzwerkerInnen / MacherInnen: David Brandstätter, Thiago Granato, Katell Hartereau, Léonard Rainis, Uwe Gössel, Henrik Adler, Adrienne Goehler, Marc Vatinel, Dorian Guérin
Dramaturgie/PR/Produktion: Frauke Niemann (DE), Alix Pellet (FR)
Video/Dokumentation: Oscar Loeser


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